(Redaktion)
Wir haben unsere Leser vor drei Tagen nach jenen Weinen gefragt, die sie zu Weinenthusiasten machten. Und haben darauf mehr Antworten bekommen als erwartet (121). Das ist ein kräftiges Lebenszeichen einer jetzt fälschlich totgesagten Community. Hier mal der erste Schwung Reaktionen, anonymisiert, aber sonst im Wortlaut der Poster.
Morgen kommt ein zweiter Schwund. Und am Dienstag gibt es dann den Gewinner eines alten Bordeaux, aus des Chefredakteurs Keller.
Nun viel Vergnügen beim Lesen. Das Volk spricht wahr!
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Erste Weine: Burgwappen (1,5 Liter vom Edeka für geschätzt 1,79€-2,99€)….mit Cola natürlich – Mischverhältnis 4 Teile Rotwein, 1 Teil Cola….die Tendenz zur Weinliebe war also schon zu Beginn der Pubertät erkennbar, nix 50/50 ![]()
Der erste Wein, der die Tür ins Wein-Universum geöffnet hat: Tesch Riesling Unplugged (muss so circa 2002/2003 rum gewesen sein)
Top of the pops mit Gänsehaut-Effekt: Knewitz, Chardonnay Reserve – Richard Östreicher, Silvaner sur lie – Cupano, Ombrone – Balthasar Ress, Riesling 60 Monate Florhefe…..Jeder der Weine war wunderschön ohne ein GG/GC zu sein (Wein+Gesellschaft+Gemütszustand+Location und Wetter
)
Es war ein Mouton-Rothschild eines mittelmäßigen Jahres aus den 70ern, aber dennoch ein Erlebnis mit 18… Mosel in gut bis sehr gut kannte ich da schon, aber das war dann doch etwas anderes
Als Pfälzer über ein sehr gutes Weinseminar in der Wachenheimer Volkshochschule den Absprung von Genossenschaftswein und Weinfestschoppen geschafft. Mit die ersten selbstgekauften und erinnerungswürdigen Weine waren Biffar, 90er Mäushöhle Spätlese trocken (heute ist das von Winning, Ulrich Mell war da bevor er zu BJ ging), dann die Weissburgunder von Bergdolt Klostergut St. Lamprecht, sehr starkes Zeug, 1990, 1992. Das geilste Zeug damals waren aber die Barrique Weine von Bernd Philippi, eine der wenigen leeren Flaschen die ich aufgehoben habe, der 93er Pinot Noir Mag.
Ich durfte als Kind schon Wasser mit einem Schuss Riesling trinken, später dann kleine Schlucke puren Weins (damals andere Zeiten). Als mein Opa dann gestorben ist, habe ich mit 17 Jahren seinen Weinkeller geerbt
Da hatte ich dann u.a. ein Aha-Erlebnis mit einer trockenen Riesling Spätlese von der Mosel aus 1976, weiss leider das Weingut nicht mehr… und das ist jetzt schon 27 Jahre her.
Ich war etwa 23/24 Jahre alt und arbeitete damals im Gastrogroßhandel und hatte einen Italiener samt Restaurant im Freundeskreis, der auch Kunde bei uns war. Dort aß ich oft – und durfte immer mal wieder probieren, was gerade offen war. Manchmal edle Tropfen, manchmal einfache. Mal gefiel’s mir, mal weniger.
Doch der erste Wein, an den ich mich wirklich erinnere, der mich tief berührte, war ein Italiener: Promis von Angelo Gaja. Keine Ahnung, welcher Jahrgang. Mein Lieblingswein jener Zeit – und mit über 25 € damals für mich fast schon ein Luxus. Aber er hatte etwas Magisches: samtig, warm, und mit einer Tiefe, die mich angefixt hat. Heute trinke ich ihn nur noch aus nostalgischen Gründen – und jedes Mal schmecke ich nicht nur den Wein, sondern auch ein Stück dieser unbeschwerten Zeit.
Wie es sich für kleine Kinder aus dem Bordeaux gehört, gab es jeden Sonntag einen ganz ganz kleinen sipp von Sauternes. So sind les petit Pitchounets mit 18 trockene Trinker, deswegen Sauternes. Mit 6 Jahren den Erwachsenen die Gläser leer getrunken und danach 20 Stunden geschlafen.
Den Wein kann ich leider gar nicht benennen, es war Rotwein, aber ich weiß, dass er mich umgehauen hat und ich auch heute noch an ihn denke.
Es war Mitte/Ende der 90er, die Tante meines guten Freundes hatte den damaligen Besitzer von Schloss Ramholz, Magnus von Kühlmann-Stumm geheiratet. Wir – sieben junge Kerle – durften jedes Jahr in der Nähe am Fischteich zelten und wurden eines Abends zum Essen und Wein trinken in dieses Märchenschloss eingeladen. Der Schlossherr holte einige Flaschen mit alten Etiketten aus dem gut bestückten Weinkeller und stellte sie auf den Tisch. Auch wenn es sicher nicht die allerbesten Flaschen aus seinem Keller waren, für mich waren sie überwältigend. Ich bin auch nicht sofort zum Weintrinker geworden, aber dieser Wein – wahrscheinlich auch wegen der Umgebung – hat mich positiv getriggert, tut es bis heute. Im Nachhinein weiß ich, das wird meine Initialzündung gewesen sein, ich habe es damals nur nicht gleich gemerkt.
Mein erster Wein war mit Mitte 30 ein Chianti Classico, ich glaube, von Querciabella. Nach 20 Jahren Abstinenz hatte ich beschlossen, mich meinem Schicksal und meiner Herkunft zu fügen und zu saufen, wie jeder gewöhnliche Österreicher auch. Und siehe da: Gleich der erste Wein, den ich jemals getrunken habe, hat gemundet. Mein eigentliches Offenbarungserlebnis war aber ein x-beliebiger Riesling, den ich einige Wochen später in der Pause eines Theaterstücks getrunken habe. Mein erster Riesling und der Beginn einer immerwährenden Liebe. Acht Jahre später bin ich Weinsammler mit einem größtenteils ausgelagerten Weinkeller (aus Platzgründen), einer Mitgliedschaft in einem Weinclub und im Begriff, mein Weinwissen mit dem Aufbauseminar 2 der Weinakademie zu vertiefen, sodass ich mich zertifizierter Säufer nennen darf.
Ein Kunde hat mir einen Allegrini Amarone Jahrgang 90 mitgebracht. Danach war ich schnell bei Dal Forno und Quintarelli. Und noch schneller im Medoc. Beste Weine: 82er Latour und 90er Sandrone Cannubi Boschis.
Puh, schwierig. Der erste Wein, den ich selbst gekauft habe, war ein Chateau Jean Faure 1982, irgendwann in den 80ern. Ich habe davor schon bei meinen Eltern Wein getrunken, vor allem Rheingauer, und bin in die Weinwelt so nach und nach reingerutscht.
Glaube, der erste Wein, der mich so richtig geflasht hat war Anfang der 90er ein 1985er Cote-Rotie von Chapoutier.
Mein Schwiegervater, bekennender Frankenweintrinker war ob meiner Bieraffinität entsetzt und führte den Arbeiter Wein ein. Immer wenn digitale Einsätze stattfanden, gab es „Arbeiterwein“ einen einfachen Schoppenwein aus Franken. Der Schalk in seinen Augen, da er ja den Wein hochholte um selber ein Glas zu haben wird mir immer in Erinnerung bleiben und so wurde Wein sehr schnell ein Genuss. Wein ist nicht nur Genuss, sondern immer ein Erlebnis mit Freunden. Ich bin dann über italienische Rotweine gestolpert und konnte meinen Schwiegervater in dieser Richtung erziehen.
Es war eine Flasche Chateau latour 1984, die ich geschenkt bekam: ich spielte mit 17 Orgel und Barpiano auf einer Hochzeit in einem Schloss, auf dem vor allem reiche Leute heiraten. Ich war zum Essen eingeladen und bekam zum Schluss als Dank eine Flasche des Tischweins mit. Ich habe sie mit einem deutlich älteren, guten Freund getrunken, mit dem ich gelegentlich eine Flasche Barolo, der gute aus dem Aldi, trank – wir waren uns einig, dass wir hier etwas ungewöhnliches tranken, denn die Flasche brauchte überhaupt keine Überwindung, sondern war viel schneller leer, als wir beide realisierten. Ich habe sie bis heute.
Es waren zwei Champagner. Ich wurde 20 an diesem Tag, mein Onkel, neun Jahre älter und seit fast einem Jahrzehnt Gastronom, Barbesitzer und gottähnlicher Auskenner für mich, lud mich ein. Er stellt 2 Flaschen Champagner auf den Tisch. In einem silbernen Kübel voll Eis. Es waren ein Billecart-Salmon Rosé und ein Krug Clos du Mesnil. Ahnungslos und doch motiviert trank ich. Währenddessen erzählte mir mein Gottonkel alles über die Geschichte des Champagners, die Region und was dieses Getränk auszeichnet. Er beschrieb eine Welt, deren Teil ich sein wollte.
Cabernet Sauvignon von Simonsig. Bis dahin kannte ich nur das Achterl rot aus dem Doppler billig im Wirtshaus. Verstand nicht warum man das ungespritzt trinken soll. Aber ich war noch jung:-) Das Erlebnis hat mich geprägt, und die leere Flasche hab ich jahrelang aufbehalten, manchmal als Nudelhoz zweckentfremdet. Von da an war ich Rotweintrinker. Ohne diesen kräftigen, saftigen, günstigen Einstieg wäre ich beim Bier geblieben. Der Weg zum Enthusiasten (falls ich einer bin), war schleichend, aber ein Grüner Veltliner von Ebner-Ebenauer hat mich auch für Weißwein geöffnet.
Wir tranken Supermarktwein. Viala und sowas. Bekannt aus der Werbung. Und den Cabernet von Gallo. Das war lange Zeit die Gewichtsklasse. Irgendwann probierte ich bei einem Firmenessen in Graz den “Olivin” von Winkler-Hermaden, ein Lagen-Zweigelt, im Holz ausgebaut. Das war der Schlüsselmoment. Der öffnete mir meine Sinne. So also kann Wein schmecken! Wow!
Zwangsläufig ging die erste Weinreise in die Steiermark. Damals noch mit dem Schwerpunkt rot. Dafür war die Steiermark nicht ganz glücklich gewählt. Aber ich brachte auch ein paar Zweigelt mit nach Hause. Und gute Adressen. Ab jetzt wurde Wein beim Weingut gekauft oder beim Fachhändler. Meist aber die bekannten Namen. Ein weiterer Meilenstein – oder fast ein Wendepunkt war, als ich zu Hauptsache Wein und Captain K* fand. Dort lernte ich viele neue Namen kennen und begann mich auch für “Garagenwinzer” zu interessieren. Beispielsweise Hartmut Aubell und Gottfried Lamprecht bereichern seitdem meinen Keller. Vor allem in Südtirol gibt es auch unzählige junge Winzer, die gegen den Strom schwimmen aber ihr Ding durchziehen. Andi Sölva mit seinem “Sea” und seinem “Künstler” ist nur einer davon. Der und viele andere haben mich überzeugt und gerade deshalb gehört mein Herz den Südtiroler Weinen, auch wegen Land und Leuten, dem Essen, dem Gesamtpaket. Da bin ich nun zuhause.
Mein Jugendlieblingsalkoholgetränk war hessischer Apfelwein. Optimale Trinkstärke auch bei großem Durst, trocken, erfrischend, muss aber kalt getrunken werden. Auch heute noch genauso erfrischend wie damals. Das Kühlen war aber unmöglich beim sommerlichen, minimalistischen Zelten mit Freunden. Also im Supermarkt trockene Rotweine gekauft und zuhause probiert. Trocken rot kannte ich von meinem Vater und wusste, die trinkt der Kenner warm. Gallo Zinfandel erwies sich als absolut tauglich. Fruchtig, vollmundig, machte betrunken. Mit irgendwas um 5 EUR auch leistbar. Dazu so ein billiges nahezu unkaputtbares Ballonglas, was man früher in Frankreich hier und da im Restaurant aufgetischt bekam und das Problem war gelöst. Alle tranken warmes Bier am Lagerfeuer, ich tagsüber schattig im Gebüsch gelagerten kalifornischen Rotwein – alle anderen schlugen sich mehrmals am Abend zur Toilette durch, ich höchstens 1x. Überlegenheit durch Weingenuss! Vermeintlich zum Kenner wurde ich dann durch den gelegentlichen Erwerb einiger Flaschen Amarone, wenn diese bei Feinkost Albrecht im Angebotsprospekt angepriesen wurden. 2 Mann, 2 Flaschen Amarone, Pink Floyd sehr laut – teure (fast 20 EUR pro Pulle) aber starke Abendkombi im Winter. Besser als Zinfandel, aber immer noch kein richtiges Gefühl. Ein klarer Rückschlag in meiner Weintrinkerkarriere war dann eine Weinprobe mit Freunden bei einem Winzer im Rheingau. Wir probierten einen Riesling nach dem anderen. Der Winzer erzählte irgendwas von Lagen und Traditionen, verstanden haben wir es nicht. Aber das Rieslingzeug war einfach nur noch saurer als Apfelwein, kostete aber ein Vielfaches. Der Winzer merkte Zurückhaltung in unseren Gesichtern und zog daher alle Register, die junge Trinkerschaft zu überzeugen. Er tischte schließlich der angetrunkenen Meute einen 10 oder mehr Jahre gereiften, restsüßen Riesling auf. Es war still am Tisch. Wir nippten und schmatzten andächtig, wahrscheinlich weil wir dachten, dass das Profis wohl auch so machen würden. Die Augen des Winzers leuchteten. Plötzlich in die Stille ein Mitverkoster: „Der schmeckt ja so, wie mein Opa riecht“. Dann doch lieber Apfelwein. In der westlichsten Ecke Frankens entdeckte ich dann deutlich später, dass Weißwein gar nicht so magenzersetzend sauer sein muss und trank mich auf bis auf das Niveau von 10, max. 15 EUR sukzessive mit Silvaner und Riesling hoch. Auch Spätburgunder war mir neu. Von Armin Heilmann und Stefan Kremer. Viel feiner als Amarone, trotzdem viel Geschmack. Und man konnte nach dem Genuss noch von der Couch ins Bett wechseln. Das hatte schon eine ganz andere Qualität als zuvor. Ich besuchte Häckerwirtschaften, sprach mit den Winzern, war an Details interessiert, der Rausch war mehr wohliges Beiwerk anstatt Zweck. Der Weg zum Nerd schien da schon vorgezeichnet. Dann kamen mir irgendwann Ende 2013, Anfang 2014 3 Flaschen Rudolf May Silvaner Recis 2012 in den Keller. Falsch ausgezeichnet in der Weinabteilung von Amazon. Zum regulären Kurs, über 20 EUR, hätte ich diesen sündhaft teuren Weißwein damals nie gekauft. Das war dann der Wow Moment, das war anders als alles was ich bisher hatte. Feiner, komplexer, tiefer – Gänsehaut. Da kam zu diesem Zeitpunkt kein Churfranken-Silvaner, kein Rheingau-Riesling und kein Aldi-Amarone ran. Da hatte ich den Salat!
Bei mir war´s in Meran, in Südtirol, so um 1985. Wir sind da mit meiner damaligen Frau öfters hingefahren, mein Schwigervater ist aus Hamburg dahin gezogen und hat dort eine gutgehende Geistheilerpraxis eröffnet, (Tscheche, im Krieg RAF Flieger, zu der Zeit wundersam von Krebs geheilt
) in der waren wir immer untergebracht gewesen. Neban war ein toller Wein- und Spirituosenladen, habe mich gefragt, warum eine bestimmte Flasche Barolo so teuer war. Gerade viel Kohle hatte ich nicht. Habe kurzerhand das Preisschild mit einem billigeren getauscht und Erfolg gehabt. Es war ein uralter Fontanafredda. Im Glas eine Offenbarung, habe mich schon mit der Nase berauscht. Ab genau da war ich hooked. Habe dann in dem Laden Einiges eingekauft und den Besitzer dadurch quasi entschädigt.
Poujeaux 1998. Kein großer Wein. Kein großer Jahrgang. Der Einstieg war gleichwohl gesetzt.
Gesellmann Bela Rex Jahrgang 1993 und ein elendslanges Gespräch mit Albert G. über was ist Wein, wieso kann das Zeugs so leiwand schmecken ….. meine Freunde und ich konnten damals einwandfrei Weiß von Rot unterscheiden und hatten absolut keinen Dunst. Albert G. hat das nicht gestört, er hat einfach erzählt. Und danach wollte ich’s genau wissen.
Cabernet Sauvignon von Simonsig. Bis dahin kannte ich nur das Achterl rot aus dem Doppler billig im Wirtshaus. Verstand nicht warum man das ungespritzt trinken soll. Aber ich war noch jung:-) Das Erlebnis hat mich geprägt, und die leere Flasche hab ich jahrelang aufbehalten, manchmal als Nudelhoz zweckentfremdet. Von da an war ich Rotweintrinker. Ohne diesen kräftigen, saftigen, günstigen Einstieg wäre ich beim Bier geblieben. Der Weg zum Enthusiasten (falls ich einer bin), war schleichend, aber ein Grüner Veltliner von Ebner-Ebenauer hat mich auch für Weißwein geöffnet.
Es trug sich zu an einem Sommertag des Jahres 1984. Der 16-jährige Wolfgang schlenderte übers Niersteiner Weinfest, einen Nierenspieß in der Hand, und stieß auf den Weinstand von Friedrich Reichard Naab. Der hatte kurioserweise eine 1964er Schwabsburger Schlossberg Riesling Spätlese im offenen Ausschank dabei. Und deren Inhalt passte nicht nur zum Spieß, sondern trug auch dazu bei, dass Wolfgang F. von (reifem) Riesling angefixt wurde. Am nächsten Morgen war er , in Begleitung seines Vater, bei Herr Naab im Keller. Und kaufte ein. Schätzungsweise drei Flaschen 64er müssen noch im Vorrat des Autors existieren …
Kann ich tatsächlich in dieser Form der Fragestellung nicht beantworten. Es war ein Prozess, der noch immer anhält. Den einen initialzündenden Wein gab es in meinem „Weinleben“ nicht. Ich bin durch meine Eltern ab ca. 16 mit Wein domestiziert worden. Damals lag überwiegend deutscher Riesling und Scheurebe (auch im Prädikatsbereich) im Keller meiner Eltern. Mit 22 etwa habe ich begonnen, mich ernsthaft damit auseinanderzusetzen. Aber es gab nie diesen einen Wein. Bis heute nicht.
Es war glaube ich ein Chateau Gruaud Larose . Ich glaube sogar aus dem Scheissjahr 1980 . Der hatte diese todessüsse und starb auch im zweiten Glas , aber ein besonderes Erlebnis .
1. Die trockenen Lorcher Rieslinge vom Weingut Graf von Kanitz am heimatlichen Esstisch. 2. Der 78er oder 85er Latour – bin mir nicht mehr ganz sicher, den mein Patenonkel generös öffnete (er war damals wie heute sehr freimütig im Umgang mit seinen Pauillacs, denn das war und ist seine Lieblingsregion), da war ich 14 oder 15. Und es war der Eintritt in eine neue Dimension.
Fortsetzung folgt

