Stille Nacht, einsame Nacht. Die Distanz, die Weintrinken möglich macht
(Claude Auguste) Ich kann mich gut erinnern: da gab es eine Zeit, da war Wein fast zwangsläufig ein soziales Ereignis. Ich trank ihn nicht allein, sondern im Rudel, am Tisch, im Wirtshaus, im Gespräch. Wein war Bindemittel, Gruppenkit, Auslöser manch kurioser Begebenheit, manchmal auch Vorwand einer Flucht aus dem Alltag. Wer alleine trank, galt als Read the full article…