Gehuldigt und verschmäht: die Supertuscan-Ikone Tignanello. Vier alte Flaschen. Und ein Urteil
Vier alte Flaschen. Vier Jahrgänge: 1990, 1998, 2001 und 2009. Eine Wiederbegegnung mit der Supertuscan-Ikone Tignanello – und ein Urteil.
Vier alte Flaschen. Vier Jahrgänge: 1990, 1998, 2001 und 2009. Eine Wiederbegegnung mit der Supertuscan-Ikone Tignanello – und ein Urteil.
Wie Deutschland einige italienische Weinregionen groß gemacht hat. Und warum ausgerechnet jene Weine, die jahrzehntelang als Inbegriff mediterraner Lebensart verkauft wurden, heute ein Problem bekommen. Über Lugana, Primitivo, Nero d’Avola und die erstaunliche Fähigkeit des deutschen Weintrinkers, sich mit wenig Geld viel Weltläufigkeit zu kaufen.
Ausgerechnet Österreichs Verfassungsgerichtshof hat die Rolle des Nationalen Weinkomitees bei der Klassifizierung von Weinlagen für gesetzwidrig erklärt. Ein Urteil über Zuständigkeiten, das eine ziemlich grundsätzliche Frage aufwirft: Wer darf entscheiden, welcher Weinberg wertvoll ist? Und wer muss anschließend mit dieser Entscheidung leben?
Wein verschwindet zunehmend aus der öffentlichen Wahrnehmung. Die Medien haben andere Sorgen, die Branche beklagt ihr Schicksal. WINEPARTY hat eine andere Idee: Wir drucken unsere Geschichten auf Tischsets. Kostenlos. Weltweit. Und wer Wein verkauft, ausschenkt oder produziert, darf seinen Namen dazusetzen.
Den Text habe ich vor 16 Jahren für DIE ZEIT geschrieben. Und er wurde vier Jahre später im Wiener Burgtheater vorgelesen - von einem berühmten Schauspieler, dessen Name ich peinlicherweise vergessen habe. Was erzählt uns der Text heute? Wie weit Wein damals im Mittelpunkt des Diskurses stand. Diesen Verlust muss ein neuer Diskurs über Wein wieder rückgängig machen: die auch in der Politik eingeforderte "positive Erzählung".
Michele Chiarlo wird 70. Genauer gesagt: sein Weingut. Und wer sich ansieht, welche Weinberge diese Familie im Piemont bewirtschaftet, könnte auf eine ziemlich unverschämte Frage kommen: Ist Chiarlo womöglich größer als Gaja?
WINEPARTY-Herausgeber Gerhard Ziegler war auf Zakynthos und Kefalonia. Zurück in der Redaktion holte er sich seinen Rüffel von WINEPARTY-Chefredakteur Manfred Klimek ab. Der hatte eigentlich auf die Fertigstellung einer neuen Redaktionsfunktion gewartet. Stattdessen bekam er einen Reisebericht - und Ziegler Ärger. Eine Mitschrift.
Jedes Jahr berichtet die Weinwelt ausführlich über die Lese und den Jahrgang. Dieses Jahr aber nur verhalten. Doch das ist in Zeiten der Krise ein Fehler. Unser Autor Claude Auguste hat sich in ganz Europa umgesehen. Und liefert einen ersten umfassenden Report.
Der Osten war rot. Der Osten ist tot? Keineswegs. Unser Veroneser Autor Claude Auguste hat zum Tag der deutschen Einheit einen Long-Read zum Weinbau in der ehemaligen DDR geschrieben. Über die Geschichte. Und was es nicht nur für die Besserwessis zu entdecken gibt.
Ich spürte es beim ersten Schluck vor rund 30 Jahren . Und der Wein war einer der Domaine Coche-Dury. Dann fand ich dieses Phänomen auch bei anderen, weit günstigeren Weinen. Doch bis heute weiß ich nicht, woher es kommt. Eine Spurensuche. Die WELT am SONNTAG Kolumne von vergangenem Sonntag (Auflage 262.155 Printexemplare)
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