(Redaktion)
Wein ist kein Statussymbol mehr – diese Zeiten verwehen gerade. Kein Luxusgut in großer Menge, wie all die letzten Hype-Jahre lang. Kein Hobby mehr für Menschen mit Geld alleine. Wein war und ist Gespräch. Begegnung. Widerspruch im Glas. Und da Wein jetzt wieder in die Normalität zurückkehrt, wollen wir auch wieder mehr über Weine schreiben und diese loben, die lange Jahre einen Distinktionsverlust darstellten – also über NICHT-Garagenweine, NICHT-Naturweine, NICHT-Juraweine, etc. Und über Weine auch, die in ihrer Tradition von den Weinmoden gefährdet wurden.
Mehr schreiben, mehr Flaschen, mehr trinken. Und nicht nur Wein, sondern auch seine Alternativen (klingt besser als das im Krieg verwendete Wort Proxys):
Deshalb startet WINEPARTY jetzt DRINK.
Eine Social-Media-Plattform für alle, auf der nur zählt, was in der Flasche war. Und was im Kopf bleibt. Ein Foto reicht. Ein Satz genügt. Ein Video, ein Gedanke, ein flüchtiger Zorn auf „nen Pinotgritscho“, eine enthusiastische Begeisterung über „nen geilen Pinot“ – alles willkommen. Hauptsache, es unterhält!
DRINK ist kein Spielplatz für Weinenthusiasten – und doch.
DRINK ist der digitale Stammtisch für die, die trinken, weil sie leben – und nicht, weil sie sammeln.
Ab Samstag, 00:01 Uhr ist DRINK online.
Und wir suchen: Testtrinkerinnen und Testtrinker. Menschen mit Kopf, Meinung, Fingern, Smartphone.
Zwei Preise. Zwei Flaschen. Zwei Gründe, mitzumachen:
- Wer die meisten Weine postet (Zeitraum: 8 Wochen), bekommt eine super Flasche geilen Weins.
- Wer die besten Texte schreibt, bekommt ebenfalls eine super Flasche geilen Weins.
- Und wer beides kann, bekommt zwei. Logisch.
DRINK will raus aus dem Zirkel. Raus aus den immer gleichen Degustationsnotizen.
Was fehlt, ist keine Expertise – sondern Erfahrung (was nicht bedeutet, dass uns Neulinge nicht willkommen wären – im Gegenteil). Was fehlt, ist eine Sprache, die aus dem Alltag kommt.
Nicht nur: “Hellgelb mit grünlichen Reflexen.” Sondern: “Trinkt sich wie der erste Abend ohne Verpflichtung.”
Nicht nur: “Saftige Frucht, feine Säure.” Sondern: “Erinnert mich an diesen Nachmittag, als ich den Bus verpasst habe und ich zurück ins Lokal ging, um weiterzutrinken.”
DRINK ist ein Ort, an dem nicht bewertet – sondern Zeugnis gelegt wird.
Ob Supermarkt-Fund oder Demeter-Pet-Nat, ob alkoholfreie Cuvée oder Cidre vom Rand der Welt: Hier zählt nicht, was es gekostet hat. Sondern, was es ausgelöst hat.
„Trinken ist kein Privileg. Trinken ist eine Geste“, hat jemand auf einem unserer ersten Test-Screens geschrieben.
Genau das ist es. DRINK ist die Einladung, diese Geste zu zeigen.
DRINK ist da, wo jemand um halb eins nachts ein Glas hebt und schreibt:
„Dieser Kabi ist wie Beichten beim Falschen.“
Oder: „Ein Pet Nat wie Gemüsekompott. Macht aber gute Laune.“
Also: Flasche öffnen. Foto machen. Text schreiben.
DRINK gehört nicht den Lauten. Sondern den Durstigen.
Wir trinken. Wir posten. Wir sind DRINK. Am Samstag 00h01 früh in der Mega-BETA. Dann gibt es hier auch für alle Interessierten den Link.

